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Geschichtlicher Hintergrund

Was passierte im "Dritten Reich" mit behinderten Menschen?

Die Bedeutung des Ortes

Vorgeschichte - Die Insassen - Einrichtung der Anstalt

Die Trostbrief-Abteilung

Trostbrief-Abteilung - Absteck-Abteilung - Standesamt - Beisetzung

Ein Trostbrief aus Grafeneck

Ein erfundener Brief, der stellvertretend für die vielen Briefe steht, die Hinterbliebene der Ermordeten erhielten.

Die Tötungsanlage

Aufbau und Inbetriebnahme der "Euthanasie"-Anlage in Grafeneck

Die Organisation im Lager

Transport - "Untersuchung" der Patienten - Tötung - Verbrennung

Die Opfer

Gibt es genaue Angaben über die Anzahl der Opfer?

Das Ende der Anstalt

Erschütternde Hintergrundinformationen zu Grafeneck

Grafeneck heute

Gedenkstätte - Projekt Namenssuche / Alphabetgarten - Gedenken und Mahnen

Begegnung vor Ort

Gespräch mit dem Historiker Thomas Stöckle

Über diese Seite

Hintergrundinformationen zu diesem Projekt

Danke

Kurzbeschreibung

Hier erfahren Sie mehr über das "Euthanasie"- Programm des "Dritten Reiches" in Grafeneck. Diese Internetseite ist ein Produkt, das aus einer intensiven Beschäftigung mit diesem Thema im Rahmen einer projektartigen Arbeit entstanden ist.

Liste mit den Namen der Opfer?

Seit dem Publizieren dieser Seite erreichen uns Anfragen, ob wir Auskünfte über die Namen der Opfer von Grafeneck erteilen könnten. Viele Angehörige forschen nach dem Schicksal ihrer verschollenen Verwandten und möchten endlich Gewissheit erlangen. Solche Auskünfte können wir leider nicht erteilen.

Webstandards beachtet

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Externe Weblinks

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Die Opfer

Über die Gesamtzahl der Opfer in Grafeneck existieren verschiedene Angaben. So leidig diese Thematik und diese Diskussion erscheinen mag, so notwendig ist sie jedoch bis heute. In der Hartheim-Statistik, benannt nach ihrem Fundort im heute österreichischen Hartheim bei Linz, einem der sechs T4-Vernichtungszentren, ist die Zahl der Opfer in Grafeneck mit 9839 angegeben.

Der württembergische Grafeneck-Prozess vor dem Schwurgericht Tübingen der auf monatelangen Vorermittlungen des Amtsgerichts Münsingen basiert, stellt 10.654 hauptsächlich aus Württemberg, Hohenzollern, Baden und Bayern fest.

Die hier angeführten Daten basieren auf dem Material des Grafeneck-Prozesses und auf Untersuchungen in den Archiven der sogenannten Abgabeanstalten.

Weitere Informationen hierzu erhielten wir von Herrn Stöckle, der uns in einem Gespräch bei unserem Besuch in Grafeneck viele wertvolle Hinweise vermittelte und mit uns über den Themenkomplex sprach.